Saisonstart an der Ager Fliegenstrecke.
Preisreduzierung der Ager-Fliege-Lizenzen aufgrund des Kraftwerksbaus der KWG Glatzing.
Fotos: Mario Andorfer
Saisonstart an der Ager-Fliegenstrecke.
Ende März und Anfang April, wenn die ersten wärmeren Tage kommen und die Forellen wieder aktiver werden, beginnt für viele Fliegenfischer der „echte“ Saisonauftakt. Für zahlreiche Lizenznehmer der SAB-Ager-Fliegenstrecke ist dieser Start längst zu einem kleinen Ritual geworden. Erfahrungsberichte von Fliegenfischern beschreiben die ersten Tage am Wasser oft als Mischung aus Spannung, genauer Beobachtung und präzisem Anwerfen einzelner sichtbarer Fische. Beim ersten Fischgang am glasklaren Wasser, bei kampfstarken Forellen und wunderschön gezeichneten Äschen, herrscht jedes Jahr eine ganz besondere Stimmung. Bekannte Gesichter treffen wieder aufeinander, neue Fliegenmuster werden nach dem Winter getestet und die Hoffnung auf die erste große Forelle der Saison begleitet jeden Wurf. Charakteristisch für diese Jahreszeit sind das noch kalte, kristallklare Wasser, die frische Morgenluft und die ersten Insektenaktivitäten des Jahres. Die Fische reagieren oft noch vorsichtig, zeigen jedoch enorme Kampfkraft. An sonnigen Nachmittagen lassen sich bereits die ersten steigenden Salmoniden beobachten, was viele Fliegenfischer zu den ersten Versuchen mit der Trockenfliege motiviert. Bevorzugt wird zu dieser Jahreszeit allerdings meist noch mit der Nymphe gefischt. Die Ager ist schließlich weit über ihre Grenzen hinaus für ihren hervorragenden Bestand an großgewachsenen Regenbogenforellen bekannt.
Ein Bericht zum Saisonstart von unserem Mitglied Andorfer Mario:
Ein verlängertes Wochenende an der SAB-Ager liegt hinter mir – und es hätte kaum besser laufen können. Ich habe mich bewusst auf jene Abschnitte konzentriert, die das ganze Jahr über nicht besetzt werden. Genau dort zeigt sich die wahre Qualität eines Gewässers und hier dominiert eines ganz klar: der hervorragende Wildfischbestand. Das Wetter zeigte sich abwechslungsreich – von Regen bis Sonnenschein war alles dabei. Gefischt habe ich überwiegend mit der Nymphe und wurde mit traumhaften Äschen und Bachforellen belohnt. Von kleinen bis zu richtig starken Fischen war alles vertreten. Besonders erfreulich waren die gesunde Altersstruktur und die Tatsache, dass ausschließlich Wildfische gefangen wurden.
Ein ganz besonderer Moment war eine große Bachforelle, die ich auf Sicht mit der Trockenfliege überlisten konnte – solche Augenblicke bleiben lange in Erinnerung. Besonders beeindruckend zeigt sich derzeit auch das Äschenaufkommen in der gesamten Ager. Es unterstreicht eindrucksvoll die positive Entwicklung dieses einzigartigen Gewässers.
Ein Abend wie aus dem Bilderbuch:
Starker Insektenschlupf an der Ager, lebendiges Wasser und überall steigende Fische – genau die Bedingungen, auf die Fliegenfischer warten. Der perfekte Moment für die Trockenfliege. „Ich konnte an diesem Abend eine wunderschöne Bachforelle landen – einfach ein perfekter Tag an der SAB-Ager-Fliegenstrecke. Solche Erlebnisse bleiben in Erinnerung. Petri Heil!“
Andorfer Mario
