SAB Journal 2005-Q3
Vor nicht einmal 5 Monaten waren die Zeitungen voll mit der Mitteilung, dass wir heuer einen Jahrhundertsommer zu erwarten hätten. Groß werde die Hitze sein, die in den Sommermonaten zu erwarten sein wird.
Vor nicht einmal 5 Monaten waren die Zeitungen voll mit der Mitteilung, dass wir heuer einen Jahrhundertsommer zu erwarten hätten. Groß werde die Hitze sein, die in den Sommermonaten zu erwarten sein wird.
2-mal Behörde, 2-mal Kopfschütteln und wundern! Wie erinnerlich, haben wir uns im Frühjahr 2005 an die Herren Bezirkshauptmann Dr. Salinger, Land Oberösterreich Naturschutzabteilung Dr. Schindlbauer und Landesfischermeister Dr. Wögerbauer (als Vermittler) gewandt, um das unselige Motorbootrennen am Attersee, just wieder einmal in der Schonzeit des Perlfisches und der Laube, abwenden zu können.
In einer der letzten Ausgaben habe ich mich mit der Wasserqualität und den Einflüssen des Extremsommers am Irrsee auseinandergesetzt und gemeint, dass wir noch gar nicht wissen, wie sehr sich das Hochwasser 2002 und die Hitze 2003 ausgewirkt haben.
Schön langsam neigt sich das Jahr seinem Ende zu und das ist dann immer die Zeit für den Besatz, der dann über den Winter Zeit hat, sich in der neuen „Wohnung“
einzuleben.
Ein ruhiger Sommer, keine weiteren Neuigkeiten, also was soll man ins Editorial schreiben? Gibt es zum ersten Mal kein Thema? Mitnichten, in der Fischerei gibt es immer ein Thema. Widmen wir uns dem Dauerbrenner am Irrsee, der Maräne.
Jedes Jahr hat so seinen Höhepunkt, und wenn es auch ein negativer ist! Jetskistaatsmeisterschaften am Attersee – die unendliche Geschichte. Bekanntlich wurde in einer
Nacht- und Nebelaktion von der Landesregierung beschlossen, den Attersee wegen seiner einzigartigen Bestände an Perlfisch und Seelaube nach Brüssel als Natura 2000 Gebiet zu melden.
Es ist wohl kaum zu glauben, dass die nächste Fischereisaison schon unmittelbar vor der Türe steht, denn zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels haben wir noch tiefsten Winter.
Das fischereiliche Jahr 2003 geht seinem Ende zu und daher ist es an der Zeit, dieses Jahr Revue passieren zu lassen. Die ungemein unerfreuliche Entwicklung der Lizenzausgabe am Attersee schlägt weiter hohe Wellen.
Nach wie vor schlägt die Lizenzausgabe durch eine Salzburger Firma am Attersee hohe Wellen. Unseren Ausgabestellen wurde angedroht, dass sie geklagt werden, wenn sie weiterhin Lizenzen für den ganzen See ausgeben.
Den 28. April 2003 wird man in der Chronik des Sportanglerbundes extra vermerken müssen, denn an diesem Tag erhielten wir das Erkenntnis des Obersten Gerichtshofes, dass diejenigen Konsorten, die geglaubt hatten, dass sie unsere Anteilskäufe in den letzten Jahren rückgängig machen könnten, „abgeblitzt“ sind.
Klammheimlich und ohne viel Aufhebens wurde aus dem Attersee und dem Mondsee ein Natura 2000 Gebiet, in dem die Laube und auch der Perlfisch speziellen Schonvorschriften unterzogen werden.
Kommt es nur mir so vor oder vergeht die Zeit schneller? Als wenn es gestern gewesen wäre, da haben wir gerade angefischt und schon ist die Saison auch schon vorbei!
Es vergehen fast keine 3 Monate innerhalb derer es nicht Hiobsbotschaften für die Fischerei gibt.
Neuigkeiten sind immer dazu angetan, bei den einen Zufriedenheit und Genugtuung auszulösen, bei den anderen genau das Gegenteil. So geschehen im Streit rund um die Anteilskäufe am Irrsee. Wir können über die Entwicklung durchaus zufrieden sein, haben doch die Damen und Herren rund um den Bäcker Obauer aus Zell am Moos gezeigt bekommen, „wie der Stecken schwimmt“.
Geh’n wir’s wieder an? Ein neues Jahr beginnt, die ersten Frühlingsboten kann man schon betrachten, schlagartig ist es sehr warm geworden, viel zu warm ab Mitte Jänner und Februar ! Ein Drama aber die Kälte im Dezember, die die Kormorane früher als sonst und in Massen zu uns einfliegen ließ!
Ein Jahr ist wieder ins Land gezogen. Ein Jahr, das fischereilich keine aufregenden Dinge gebracht hat. Wohin wird die Reise des SAB gehen? Eine Frage, die ich mir öfters stelle und bei der die strategische Ausrichtung eine wesentliche Rolle spielt und natürlich spielen muß.
Schwerer Sturm am Attersee, Frau ertrunken am Irrsee, Jahrhundertüberschwemmungen in Polen, so schallt es aus den Lautsprechern und so lesen wir es in großen Balkenüberschriften. Klimawandel, Kyoto-Abkommen futsch – und wir?
Sehr geehrtes Mitglied! Wie immer steht die zweite Ausgabe eines Jahres im Zeichen der Berichterstattung über die Jahreshauptversammlung. So soll es auch diesmal sein, damit unsere Leser, die nicht nach Vöcklabruck kommen konnten, auch den Informationsstand erhalten, der bei unserer Mitgliederversammlung gegeben wurde.